das hier interressiert doch kein Schwein ....

17.Juni.2013

Arabischer frühling

in der stunde großer pein

vermißt des lebens glück

zufriedenheit

der freiheit ketten festgezurrt

der geist verwirrt von falschen worten

der lügen heucheleien

gewiss vermutet nur

wer kennt das wahre rechte

das dem ego nicht nur schmeichelt

der stehe auf

allein ich sehe niemand

 

protest

16.Juni 2013

Sinniererei

Zu Illingen im Walde versteckt, drei kleine Seen fein.
Des fernen Maulbronns fromme Klostermännern
wollten am Tag des Herren Kreuzesleid, der Fische nicht entbehren.
Die vollen Wänste, brauchten ihre Pflege
um Kraft zu schöpfen für das Beten.
Durch arme Leut zum Gotteslohn gegraben, zu retten deren Seelen.

Dunkel dort der dichte Wald, schmal die Pfade die zum Wasser hin, entlang.
Libellen schnell am seichten Ufer schwirren,
Wellekreis auf dem glatten See, sie lassen Leben ahnen
Und auch von oben in den Zweigen,
der Vögel sanftes Lautgezwitscher.

Beschaulich einsam ruhig liegt der Ort
da unterm lichtem Blätterdach.
ladet ein, in lauer Sommerluft, zum sinnieren.
sinnieren über Gott die Welt und überhaupt.
Heute wieder, über das was mir geschrieben ward.

 

winci

Mahlzeit

Ist es nicht lieblich anzusehen
liegt da mit treuem Blicke
Du traust dich näher ran zu gehen
Gleich frisst er dich am Stücke

Schnappmäulchen hungerte nur nach Beute
Oh nein, was war den dass?
da fragten sich die Leute
verdaut er dich,

den fetten Fraß?

Träge liegt Schnappmäulchen da
als währe nichts geschehen

 

winci

26. Mai 2013

Sternenträume

Wer je mit Ehrfurcht schaute
dem Strahl der Sonne folgte
und ihrem Licht vertraute
im hohen Himmelssaal

Wer in der tiefen Nacht
das Meer der Lichter fühlte,
der Sterne rätselhaften Macht,
hin die Seele sehnend zielte
dem großen Unbekannten nach.

der Mond die Sonne dann
die Sterne alle im Gemüt,
verklärt in leiser Sehnsucht sieht.
Der schau uns zarte Blumen an.
Sie sind nicht hoch, nicht ferne,
erfreuen uns so nahe
so wie ein liebend Herz.

Doch regt ein heitrer Schmerz
sich beim Anblick unsrer Sterne.

 

winci

26. Mai 2013

Gedankensplitter

Augen blitzten unter blondem Haar
ein verhuschtes Lächeln bindet
Worte wechseln wunderbar
Freund zum Freund sich findet
verstummt die Texte lieb und klar
weinend die gestörte Seel sich windet

 

Am Morgen

Nacht über mir, der Sternen spur verblasst
das fahle Grau den Morgen kündet
was bang der Geist noch nicht erfasst
der Tag der kommt, wie er im Abend mündet.

 

winci

23. Mai 2013

In einem fernen Land

Ein Lied dort hat mein Herz erwärmt
Die Seele tief erfreut.
Das Lied das ich dort hören durfte
sein Klang die Melodie
hat meinem Ohr geschmeichelt.

Die Gedanken seltsam schweifen lassen
und Trost der mir so fehlt gegeben.
Die Sprache des Gesangs
die Worte mir so fremd,
doch diese leise Melodie verzaubernd klar
und ich glaubte zu verstehen.

 

Klang nach Sehnsucht klang nach Liebe
klang nach Schmerz der bald vergeht.
Gab mir Hoffnung auf die bessere Welt
Hat ein Lächeln mir ins Gesicht gezaubert.

winci

 

15.Mai 2013

Dialog in dem Stuttgarter Zeitung im Leser-Fotoblock unter

"winciart" oder http://foto.stuttgarter-zeitung.de/gallery.php?id=46697

Hallo winci,
Obelix isst die aus Oberschwaben nicht. Er hat

sich bis in den letzten Winkel Galliens

herumgesprochen , dass diese Wildschweine noch

immer "nachleuchten"*
*Die Auswirkungen des GAUs in Tschernobil hatte

bei uns insbesondere auch Oberschwaben

getroffen und wie ich von einem Jäger hörte,

sollen dort besonders oft Wildschweine wegen

Überschreitung der Grenzwerte nicht für den

menschlichen Genuss geeignet sein.Wildschweine

fressen gerne Pilze und Pilze sammeln die im

Boden befindlichen "Schadstoffe" besonders

reichlich.
LG Hans-Peter

Hallo Hans Peter,

Dein erschreckender Kommentar zur radioaktiven

Gefahr in den Wäldern Oberschwabens, hat mich

nicht ruhen lassen. Und so habe ich nochmals

den oberschwäbischen Wald mit der Kamera

heimgesucht, ausgestattet mit einem speziellen

Strahlungsfilter für Radioaktives. Das

erschreckend Ergebnis gibt Dir im vollem Umfang

recht. Oh nein wenn das die Grünen sehen...

LG Grüße vom winci

 

Ein Tag im Dezember 2009

Müde noch, durch nasskalten Sprühregen, bekleidete vom Wind ins Gesicht geblasen. In der Morgendämmerung meinen Weg zur Bushaltestelle. Wortkarges Warten in der Gruppe, mit der ich den Tag verbringen werde. An dessen Ende, habe ich mit einem Ex und einem noch Ministerpräsidenten diskutiert, ein wenig auch unterhaltsam geplaudert. Meine Vorurteile blieben leider. Der Zukünftige demnächst inthronisierte, "gewählt" wie angekündigt, auch so oft in der Politik, natürlich gelogen, dieser Haudrauf-Mappus, schon ganz eitler Möchtegroß ohne Blickkontakt schnell vorbeigehuscht. Alle drei, der Oettinger, der Mappus und der Teufel. Welch ein Zufall ,alle drei an einem Tag.